Sonsbeck
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Die wahrscheinlich ersten Einwohner Sonsbecks waren die Römer, die in der Sonsbecker Schweiz einen Wachturm errichteten. Die Klever Grafen und Herzöge bauten viele Jahrhunderte später den römischen Wachturm zur Burg aus, heute existiert von der Burg noch der Rundturm, der sogenannte Römerturm. Die Sonsbecker Schweiz , die bis zu 87 Metern über dem Meeresspiegel liegt, war ein idealer Standpunkt, sowohl zur Abwehr als auch zur Beobachtung der Umgebung. Es dauerte nicht lange, bis sich Menschen im Umfeld der Burg niederließen, bot diese doch einen gewissen Schutz für Mensch und Tier. Diese erste Siedlung wurde unter dem -recht schwierig auszusprechenden – Namen “Suangochesboch” im Jahr 862 urkundlich erstmalig erwähnt. Aus Suangochesboch wurde später Sungesbeek und schließlich Sonsbeck.

1203 bekam Sonsbeck die Pfarrechte verliehen, die Stadtrechte folgten 1320 und die Marktrechte 1431. 1478 entstand die Kirche St. Gerebernus, die nach dem Märtyrer und Heiligen Gerebernus benannt ist. Gerebernus war im 6. oder 7. Jahrhundert mit Dymphna, der Tochter eines irischen Königs geflohen, nachdem der König Dymphna nach dem Tod seiner Ehefrau ehelichen wollte. Der König spürte die beiden jedoch auf und ließ sie enthaupten. Teile von Gerebernus Gebeinen kamen auf Umwegen nach Sonsbeck.

Sonsbeck litt wie die gesamte Religion sehr unter dem Jülich-Klevischen Erbfolgekrieg, der von 1609 bis 1614 dauerte und in gewisser Weise nur das Vorspiel des 1618 beginnenden 30jährigen Krieges war. Auch die Stadt Sonsbeck wurde für einige Jahre französisch bevor 1815 das Königreich Preußen erneut die Herrschaft übernahm. 1857 wurde Sonsbeck in den Landkreis Moers eingegliedert, der dann 1975 im Kreis Wesel aufging. Mit knapp 9.000 Einwohnern ist Sonsbeck, das sich zu Recht die “Grüne Perle des Niederrheins” nennt, nicht nur die kleinste Gemeinde meines Wahlkreises, sondern des gesamten Kreis Wesels. Sonsbeck gliedert sich in die drei Ortsteile Hamb, Labbeck und Sonsbeck.
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