Voerde
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Auf gut 53 km² erstreckt sich die am Rhein gelegene Stadt Voerde. Rund 38.300 Menschen leben in den 11 Stadtteilen Götterswickerhamm, Löhnen, Mehrum, Möllen, Voerde, Stockum, Holthausen, Friedrichsfeld, Emmelsum, Spellen und Ork. Voerde wurde 1981 mit dem Überschreiten der 25.000 Einwohnergrenze zur Stadt.

Ein besonderes Highlight ist das Wasserschloss Haus Voerde. Das Wasserschloss wurde wahrscheinlich schon vor dem Jahr 1200 erbaut und war damals wohl ein Lehen der Abtei Werden. Erstmalig urkundlich erwähnt wurde das Anwesen 1344, als die Abtei Werder Johann von Loete die Burg als Lehen zur Verfügung stellte. Danach wechselte das Wasserschloss in den Besitz der Herren von Cappelen, dann bezogen die Herren von Syberg das Haus Voerde. Die einzelnen Besitzer bauten das Schloss mehrfach um oder erweiterten es. Seit 1950 ist das Wasserschloss im Besitz der Stadt Voerde, die die romantische Atmosphäre des Anwesens für standesamtliche Trauungen nutzt.

Eine Furt über einen Rheinarm, die von den Römern und später von den Franken zur Rheinüberquerung genutzt wurde, ist die Namensgeberin der Stadt. Aus der alten Schreibweise “Fuerdt” für Furt wurde im Laufe der Zeit Voerde. Erstmalig erwähnt wurde Voerde im Jahr 1244.

1652 wird Voerde dann zur Herrlichkeit mit eigener Gerichtsbarkeit von brandenburgischen Gnaden. Eine Herrlichkeit war ein Verwaltungsbezirk, dem ein Adeliger, meistens ein Freiherr, vorstand. Den Rang einer Herrlichkeit verlor Voerde mit der Besetzung durch französische Truppen 1805. 1815 unter der wiederhergestellten preußischen Herrschaft erhielt Voerde die kommunalen Selbstverwaltungsrechte als Gemeinde. 1922 schlossen sich die Gemeinden Spellen, Möllen und Voerde zur Gemeinde Voerde und die Gemeinden Löhnen, Mehrum und Götterwickerhamm zur Gemeinde Löhnen zusammen. Löhnen und Voerde schlossen sich dann 1950 zusammen. Emmelsum wurde 1975 eingemeindet.
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